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Presse

Aktuelle Pressemitteilungen

Sanfter Tourismus in geschützten Landschaften

Forst und Tourismus im Dialog

Unter dem Motto »Natur erleben und bewahren: sanfter Tourismus in geschützten Landschaften« fand heute die jährliche gemeinsame Veranstaltung von Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) und Sachsenforst mit Partnern im Haus der Tausend Teiche im UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft statt.

Gemeinsam Wälder vor Bränden schützen

Landesfeuerwehrverband Sachsen e.V. und Sachsenforst vertiefen Zusammenarbeit durch eine Kooperationsvereinbarung

Der Landesfeuerwehrverband Sachsen e.V. und Sachsenfort haben am 16. August 2025 in Freiberg auf der Verbandsausschusssitzung des Landesfeuerwehrverbandes eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit der beiden Institutionen abgeschlossen. Übergeordnete Ziele der Vereinbarung sind die Verbesserung der Waldbrandprävention und des Agierens im Waldbrandeinsatz.

Bodenschutzkalkung 2025 gestartet

Helikopter verteilen Kalk für gesunde Waldböden

Sachsenforst hat mit der Bodenschutzkalkung der Wälder begonnen. Im Zeitraum von Juli bis Oktober werden auf einer Fläche von knapp 6.000 Hektar Wald insgesamt 17.757 Tonnen Magnesiumkalk mit Helikoptern ausgebracht. Ziel der Maßnahme ist die Neutralisierung der durch historische Industrieabgase versauerten Böden und die Annährung an natürliche pH-Werte. Auf dem Waldboden landet dabei natürliches Gesteinsmehl aus der bayerischen Oberpfalz. Dabei spielen Eigentumsgrenzen keine Rolle, ungefähr ein Drittel der diesjährigen Kalkungsfläche befindet sich in Landeseigentum, die übrige Fläche in privater oder körperschaftlicher Hand. Kofinanziert durch den GAP-Strategieplan der Europäischen Union wendet der Freistaat Sachsen in diesem Jahr insgesamt 3,14 Millionen Euro für die Maßnahmen auf.

Hohe Waldbrandgefährdung

Sachsenforst und der Sächsische Waldbesitzerverband warnen!

Ab dem 21. Juni 2025 wird nach aktueller Prognose des Deutschen Wetter-dienstes eine hohe Waldbrandgefahr in großen Teilen Sachsens erwartet. In diesem Zusammenhang möchten der Sächsische Waldbesitzerverband und Sachsenforst gemeinsam vor der häufig unterschätzten Gefahr warnen.

MooReSax: Abschlussveranstaltung des Moorrevitalisierungsprojekts im Westerzgebirge

Wissenschaftliche Tagung beleuchtet bisherige Erkenntnisse und zukünftige Herausforderungen

Das Projekt »MooReSax – Moorrevitalisierung in der Modellregion Westerzgebirge/Sachsen« lädt am 8. und 9. Mai 2025 zur Abschlusstagung unter dem Motto »Moor messen« in den Sportpark Rabenberg ein. Die Veranstaltung bietet Fachleuten aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis eine Plattform, um aktuelle Erkenntnisse zur Wiedervernässung und zum Monitoring von Waldmooren zu diskutieren. Ausgerichtet wird die Tagung vom Staatsbetrieb Sachsenforst und der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde (DGMT) e.V.

Fünf Millionen Bäume für den Waldumbau

Sachsenforst pflanzt 34 verschiedene Baum- und Straucharten für einen klimastabilen Staatswald

Fünf Millionen Bäume will Sachsenforst in diesem Jahr im sächsischen Staatswald pflanzen. Aufgrund der milden Temperaturen in diesem Frühjahr sind die Pflanzarbeiten zum Teil schon weit fortgeschritten. Die geringen Niederschläge stellen die Pflanzungen der 34 Baum- und Straucharten aber vor große Herausforderungen. Ein erheblicher Teil der Pflanzungen wird daher auch im Spätsommer und Herbst realisiert.

Beginn der Waldbrandsaison 2025

Waldbrandsaison 2025 startet am 1. März

Ab dem 1. März informieren Sachsenforst und der Deutsche Wetterdienst wieder tagaktuell über die örtliche Waldbrandgefahr in Sachsen. Bis zum Oktober wird die Waldbrandgefahr für 31 sächsische Vorhersageregionen in fünf Gefahrenstufen – von 1 (sehr geringe) bis 5 (sehr hohe Gefahr) – berechnet und täglich bekanntgegeben. In den Regionen des sächsischen Tieflandes, die aufgrund der sandigen Böden und geringeren Niederschläge besonders durch Waldbrände gefährdet sind, startet parallel die kameragestützte Waldbrandüberwachung durch die Landkreise.

Kur- und Heilwald am Brunnenberg Bad Elster

Sachsenforst erhält Forst-Zertifikat für den Erholungs-, Kur- und Heilwald am Brunnenberg Bad Elster

In Bad Elster wird heute ein vorläufiger Höhepunkt im Projekt »Etablierung eines Kur- und Heilwalds am Brunnenberg Bad Elster« erreicht: Der Staatsbetrieb Sachsenforst erhält das Zertifikat als »Erholungs-, Kur- und Heilwald« für das Waldgebiet am Brunnenberg. Das Zertifikat wurde vom Forst-Zertifizierer PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) erstellt. Übergeben wird es von der Firma HW Zert, die als Partner von PEFC Deutschland das Audit durchgeführt hat. Der sächsische Staatswald ist seit 2001 von PEFC für die vorbildliche Waldbewirtschaftung zertifiziert. Das nun verliehene Zertifikat würdigt speziell die Waldeigenschaften, die für die Erholung und Heilung von Bedeutung sind.

Hohe Preise für Spitzenstämme aus Sachsen

Sachsenforst veröffentlicht die Ergebnisse der 26. sächsischen Säge- und Wertholzsubmission 2025

In der Dresdner Heide wurden heute (22. Januar) 500 erstklassige Wertholzstämme für in Summe 391.431 Euro verkauft. Eichenarten bildeten mit 65 Prozent das Hauptangebot. Insgesamt 59 Waldbesitzende haben ihre wertvollen Stämme angeboten. 81 Prozent des Holzes stammt aus privaten, kirchlichen und kommunalen Forstbetrieben aus ganz Sachsen. 17 Bieter aus Deutschland, der Niederlande, der Schweiz und der Tschechischen Republik beteiligten sich durch schriftlich eingereichte Angebote am Wertholzverkauf. Aus den hochwertigen Hölzern werden zukünftig Produkte wie Musikinstrumente, Furniere, Möbel oder auch Fässer und Fußböden hergestellt. Das ist ökologisch und klimafreundlich, da so Kohlenstoff über eine lange Zeit in den Holzprodukten gespeichert bleibt. Nach den Waldschäden der zurückliegenden Jahre ist die hohe Wertschöpfung dieser Stämme für die Waldbesitzenden von Vorteil und ermöglicht Investitionen, zum Beispiel in den Waldumbau.

Unterstützung für Waldbesitzende in schwierigen Zeiten

Sachsenforst informiert in der neuen Ausgabe der »Waldpost« umfangreich zu den Herausforderungen im Privatwald

Der kürzlich vorgestellte Waldzustandsbericht für Sachsen für das Jahr 2024 zeigt, dass die Situation in den Wäldern weiterhin angespannt ist. Die Niederschläge, vor allem im Winterhalbjahr 2023/2024, haben zwar für etwas Entlastung sorgen können, es fehlen aber besonders die Niederschläge in der Vegetationszeit. Tatsächlich wird der weitere Fortgang des Klimawandels den Waldbesitzern nur wenige Atempausen bei der Waldbewirtschaftung gönnen. Diese Veränderungen sind aber auch Ansporn, sich mit seinem Waldeigentum auseinanderzusetzen und unter den gegebenen Bedingungen im rechtlichen Rahmen eigene Ziele zu formulieren und zu verfolgen.

Forstminister Günther: »Unsere Wälder brauchen auch künftig Engagement und Tempo beim Umbau«

Sachsens Wälder sind weiterhin in einem schlechten Zustand. Insgesamt lag der Anteil der deutlich geschädigten Bäume bei 34 Prozent. Im Vorjahr betrug dieser Wert 35 Prozent. Nur 22 Prozent wiesen keine erkennbaren Schäden auf – gegenüber 23 Prozent im Jahr 2023. Der mittlere Nadel- und Blattverlust erreichte im Berichtsjahr 25,9 Prozent und liegt damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Diese Befunde nannten Sachsens Forstminister Wolfram Günther und Landesforstpräsident Utz Hempfling am Montag (16.12.) anlässlich der Vorstellung des diesjährigen Waldzustandsberichts in Moritzburg.

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