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Presse

Aktuelle Pressemitteilungen

Züge mit Borkenkäfer-Holz rollen aus dem Erzgebirge

Sachsenforst und DB Regio reaktivieren Verladebahnhof in Pockau-Lengefeld

Am Dienstag, dem 26.05.2020 hat eine erste Zugladung mit vom Borkenkäfer geschädigtem Holz den Bahnhof Pockau-Lengefeld verlassen. Der Transport umfasst 1.500 Kubikmeter Schadholz, der Zug, der zu einem Sägewerk in Bayern fährt, hat eine Länge von 500 Metern. Für den Transport reaktivierten der Staatsbetrieb Sachsenforst und DB RegioNetz Erzgebirgsbahn den Verladebahnhof in Pockau-Lengefeld.

Mit allen Mitteln gegen den Borkenkäfer

Das Handeln der Forstleute von Sachsenforst wird nunmehr im dritten Jahr wieder durch den Borkenkäfer bestimmt

Um den Wald zu erhalten, den Befall gesunder Bäume zu vermeiden und die Verbreitung der Borkenkäfer einzugrenzen, müssen viele Arbeitsschritte reibungslos aufeinander abgestimmt sein. Sachsenforst setzt für eine effiziente Borkenkäferabwehr auf eine rasche Erkennung befallener Bäume, einen zügigen Abtransport von Schadholz sowie eine zeitnahe Entrindung gefällter Fichten.

Umfrage: Die Sachsen wollen den Wald erhalten und unterstützen den Waldumbau

Arbeit der Förster wird geschätzt / vielfältige Waldnutzung birgt auch Konflikte

Die Sachsen schätzen ihre Förster. Denn deren Arbeit und die der vielen Waldarbeiter ist unerlässlich für den Erhalt des Waldes und somit wertvoll für die gesamte Gesellschaft. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zu Wald und Forstwirtschaft in Sachsen, die das Marktforschungsinstitut hopp im Auftrag von Sachsenforst durchgeführt hat. Aber: Es gibt noch Nachholbedarf in der Kommunikation. Viele Menschen wissen nicht, warum der Wald bewirtschaftet werden muss – und welche vielfältigen Funktionen der Wald erfüllt.

Lernen in und mit der Natur

Sachsenforst stellt für Schulen digitale Lernangebote bereit

Im Zuge der Corona-Pandemie mussten auch die zahlreichen waldpädagogischen Angebote von Sachsenforst weitgehend eingestellt werden. Denn Waldpädagogik lebt vom direkten Kontakt von Kindern und Erwachsenen im und mit dem Wald. Jetzt wird das „grüne Klassenzimmer“ aber mithilfe von digitalen Lernangeboten wiederbelebt.

Forstminister Günther: Waldumbau ist langfristige Brandvorbeugung

Minister informiert sich im Forstrevier Neukollm über Maßnahmen der Waldbrandprävention

Forstliche Maßnahmen wie das Anlegen von Wundschutzstreifen und der Waldumbau hin zu stabilen, arten- und strukturreichen Mischwäldern mit hohem Laubbaumanteil sind wichtige Ansätze, um der steigenden Gefahr von Waldbränden vorzubeugen. Über entsprechende Aktivitäten auf Waldflächen des Freistaats hat sich Sachsens Forstminister Wolfram Günther am 7.5. im Forstrevier Neukollm bei Bernsdorf informiert.

Gemeinschaftsprojekt »Redynamisierung der Spree« abgeschlossen

Naturnahe Spree vereint Hochwasserschutz und ökologische Belange

Am 4. Mai wurde an der Spree zwischen Bautzen und Uhyst offiziell ein mehrjähriges Projekt abgeschlossen, das die Wiederherstellung naturnaher Gewässerstrukturen mit einem besseren Hochwasserschutz verbindet. Die Spree schlängelt sich in diesen Abschnitten nunmehr wieder durch den Wald. Damit können sich hier Auenlandschaften entwickeln, dieLebensraum für wasserliebende Tier- und Pflanzenarten sind. Das Projekt wurde von dem DBU Naturerbe, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, mit knapp einer Million Euro unterstützt.

Milliarden Borkenkäfer schwärmen aus

Forstminister Günther: Befall frühzeitig erkennen, Waldbesitzer beiSchadensbeseitigung unterstützen, Wald umbauen

Mit den deutlich angestiegenen Temperaturen sind auch die Borkenkäfer in den sächsischen Wäldern wieder aktiv. Vielerorts schwärmen derzeit die Insekten aus ihren Winterquartieren aus. Sie suchen gezielt geeignete Bäume, um sich unter der Rinde zu vermehren. Bei starkem Befall sterben die Bäume ab. Dieses Szenario droht dem sächsischen Wald in diesem Jahr wieder auf großer Fläche.

Hohe Waldbrandgefahr – aktuell und zu Ostern

Vorsicht im und in der Nähe von Wald

Alle nördlichen Gebiete von Sachsen einschließlich der Landeshauptstadt Dresden wurden heute in die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe 4 (hohe Gefahr) eingestuft. Im nördlichen Teil des Landkreises Bautzen ist die Gefahr eines Waldbrandes sogar sehr hoch (Stufe 5). In allen übrigen Regionen gilt die mittlere Waldbrandgefahrenstufe 3. Die aktuelle Prognose lässt auch für das Osterwochenende keine Entspannung erkennen.

Neue App zum neuen Jagdjahr

Sächsisches Wildmonitoring jetzt auch mobil nutzbar

Pünktlich zum Beginn des neuen Jagdjahres am 1. April startet die neue mobil nutzbare App »Sächsisches Wildmonitoring«.

»Mit dieser neuen App wollen wir die Jagdausübungsberechtigten in Sachsen bei Ihren Dokumentationspflichten unterstützen«, erläutert Katrin Müller, Leiterin der oberen Jagdbehörde bei Sachsenforst, die Idee der Anwendung. »Die App ermöglicht allen registrierten Nutzern ein unkompliziertes Erfassen aller jagdlich relevanten Daten, nun auch per Smartphone quasi vom Hochsitz aus.«

Wiederbewaldung auf großer Fläche

Sachsenforst pflanzt sechs Millionen Bäume

In den sächsischen Wäldern wird derzeit intensiv gepflanzt. Die Arbeiten an der frischen Luft und in ausreichendem körperlichen Abstand können glücklicherweise ohne erhöhtes Infektionsrisiko durchgeführt werden. Utz Hempfling, Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst, informiert zu den wichtigsten Hintergründen.

Sachsenforst sagt alle Veranstaltungen ab

Zur Eingrenzung des Corona-Virus finden geplante waldpädagogische Aktionen sowie Informationsveranstaltungen nicht statt.

Aufgrund der aktuellen kritischen Lage in Bezug auf die Verbreitung des Corona-Virus sagt Sachsenforst bis einschließlich 20. April 2020 alle geplanten Veranstaltungen ab.

Dies betrifft besonders die zahlreichen Pflanzaktionen, an denen sich eine Vielzahl von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Familien und Vereinen beteiligen wollte. In über 30 Veranstaltungen sollten unter dem Motto »Gemeinsam für den Wald – Sachsen macht mit« klimastabile und artenreiche Mischwälder entstehen.

Sachsen zahlt Prämien für Erstaufforstungen

Eine Million Euro für aufgeforstete Landwirtschaftsflächen

Der Freistaat zahlt derzeit Prämien von mehr als einer Million Euro für neu aufgeforstete Waldflächen aus. Insgesamt gehen die Mittel an 552 Zuwendungsempfänger, die auf rund 2.000 Hektar Fläche Wald neu angelegt haben.

Die Förderung betrifft Flächen, die in den vergangenen Förderperioden seit 1998 aufgeforstet wurden. Sie dient grundsätzlich dem Ausgleich von Einkommensverlusten, die den Land- und Forstwirten durch die Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen in Wald entstanden sind.

Sächsinnen und Sachsen pflanzen Bäume

Pflanzaktionen starten am 12. März, geplant sind mehr als 50 Veranstaltungen

Unter dem Motto »Gemeinsam für den Wald – Sachsen macht mit« beginnen am Donnerstag (12.3.) im Nationalpark Sächsische Schweiz die diesjährigen Baumpflanzaktionen im Freistaat. Dabei werden die Forstleute vor Ort von Junior-Rangern unterstützt. Insgesamt sind allein in diesem Frühjahr mehr als 50 Veranstaltungen in ganz Sachsen geplant. Sie werden vom Staatsbetrieb Sachsenforst organisiert.

Brennt es schon wieder?

Die neue Waldbrandsaison startet am 1. März

Ab dem 1. März informieren Sachsenforst und der Deutsche Wetterdienst wieder über die örtliche Waldbrandgefahr in Sachsen. Bis zum Oktober wird tagaktuell die Waldbrandgefahrenstufe für 31 sächsische Vorhersageregionen berechnet und bekannt gegeben.

Waldschäden durch Sturmtief Sabine geringer als befürchtet

Sachsenforst warnt dennoch vor dem Betreten der Wälder in den kommenden Tagen

Sturmtief Sabine hat am Sonntag (9.2.) und am Montag (10.2.) zu Schäden in den sächsischen Wäldern geführt, die jedoch nicht so hoch sind wie zunächst befürchtet. In allen Forstbezirken und Schutzgebietsverwaltungen sind einzelne Bäume umgestürzt oder abgebrochen. Die Lage wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Sachsenforst vor Ort aber nicht als gravierend eingeschätzt. Vereinzelt gab es Straßensperrungen und die forstliche Infrastruktur war blockiert. Am stärksten betroffen sind nach aktuellem Stand die Forstbezirke Marienberg und Chemnitz. Aus Nord- und Ostsachsen wurden bislang nur wenige Schäden gemeldet.

Kritische Situation in Sachsens Gewässern und Wäldern

Staatsminister Günther informiert an Talsperre Cranzahl zu Pegelständen und Schadensbeseitigung im Forst

Nach den zu trockenen Jahren 2018 und 2019 hat sich die hydrologische Situation in Sachsen auch in den vergangenen Monaten nicht verbessert. Brachte der Winter 2018/19 mit entsprechenden Regenfällen noch eine deutliche Entspannung, so ist die Erholung im aktuellen Winter aufgrund unterdurchschnittlicher Niederschläge bisher weitgehend ausgeblieben.

Schäden beseitigen - ökologischen Waldumbau voranbringen

Minister Günther erläutert Ansätze der Forstpolitik

Sachsens Forstminister Wolfram Günther hat heute im Sächsischen Landtag Ziele und Eckpunkte der Forstpolitik dargelegt. Die vor allem durch Borkenkäfer entstandenen Waldschäden sind dramatisch; derHandlungsbedarf ist dringend. Vor diesem Hintergrund stellte er die kurzfristigen Hilfen wie auch den verstärkt zu betreibenden ökologischen Waldumbau in den Mittelpunkt.

Die neue „Waldpost“ ist da!

Sachsenforst berät Waldbesitzer, wie sie ihren Wald der Zukunft gemeinsam aktiv gestalten können.

Die neunte Ausgabe der Waldpost ist fertig! Die einmal jährlich erscheinende Waldpost ist ein wichtiges Instrument des umfassenden Beratungsangebotes von Sachsenforst für die sächsischen Waldbesitzer. In der Waldpost informieren Mitarbeiter und Partner von Sachsenforst die Waldbesitzer über wichtige Entwicklungen rund um das Thema Wald.

Kabinett beschließt Hilfe für den sächsischen Wald

Staatsregierung sieht 52 Millionen Euro für die Bewältigung der Borkenkäferschäden vor

Die sächsische Staatsregierung hat auf ihrer zweitägigen Kabinettsklausur am 25.1. beschlossen, dass rund 52 Millionen Euro für die Bewältigung der Waldschäden bereitgestellt werden sollen, die durch die sogenannte Borkenkäferkalamität, die massenhafte Schädigung des sächsischen Waldes, entstanden sind.

Borkenkäfer-Katastrophe bekämpfen und Waldumbau forcieren

Staatsregierung unterstützt Waldbesitzer bei Eindämmung der Waldschäden

Umweltminister Wolfram Günther hat sich am Freitagvormittag (24. Januar) gemeinsam mit Wirtschaftsminister Martin Dulig bei einem Besuch im Forstbezirk Eibenstock einen Überblick über die extreme Schadsituation im Wald verschafft. Seit 2017 hat eine Abfolge von Wetterextremen (Sturm, Schneebruch und Dürre) zu einer Kalamität geführt, also zu einer massiven Schädigung der sächsischen Fichtenbestände durch den Borkenkäfer, insbesondere durch den sogenannten Buchdrucker. Den Waldbesitzern ist es im vergangenen Jahr trotz Einsatz aller vorhandenen Ressourcen an Personal und Technik nicht gelungen, dieses Schadgeschehen einzudämmen.

Sehr gute Preise für sehr gutes Holz

Sachsenforst stellt die aktuellen Ergebnisse der 21. Säge- und Wertholzsubmission vor

In der Dresdner Heide wurden am 22.01.2020 456 Wertholzstämme für insgesamt 225.944 Euro verkauft. Der durchschnittliche Erlös von 343 Euro je Festmeter spiegelt das hohe Interesse der Holzbranche für hochwertiges, nachhaltig gewachsenes Holz wider.

»Nur jeder vierte Baum ohne erkennbare Schäden«

Ein weiteres Jahr der Extreme für Sachsens Wald

»Die verheerenden Waldschäden haben sich im Jahr 2019 leider unvermindert fortgesetzt«, sagte Staatsminister Thomas Schmidt am 19. Dezember 2019 bei der Vorstellung des Waldzustandsberichtes 2019 im Forsthaus Kreyern in Coswig (Landkreis Meißen). »Die Situation ist sogar schlimmer geworden. Inzwischen ist nur noch jeder vierte Baum in Sachsens Wäldern ohne erkennbare Schäden. Die sächsischen Wälder erleben die größten Borkenkäferschäden seit dem Zweiten Weltkrieg.«

Das Gedächtnis von Bäumen und Wäldern nutzen

Forstwissenschaftler, Botaniker und Archäologen gestalten den Wald der Zukunft im neuen Projekt "ArchaeoForest"

Bäume erzählen Lebensgeschichten von mehreren hundert Jahren, Wälder noch längere. In archäologischen Hölzern sind diese Lebensgeschichten wie in Büchern beschrieben, die Archäologen, Historiker, Botaniker, Landschaftsökologen und Forstwissenschaftler nun gemeinsam lesen wollen. "ArchaeoForest" heißt das neue Gemeinschaftsprojekt, dessen Forschungsergebnisse zur Anpassung der heutigen Wälder an den Klimawandel beitragen sollen.

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