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Brennholz

Brennholz für den eigenen Kamin oder den Holzvergaser vermarkten die regional zuständigen Forstbezirke in Sachsen.

„Selbstwerbung“

Insofern Sie körperlich fit sind, einen Befähigungsnachweis für den Umgang mit einer Motorsäge bzw. einen Motorsägenlehrgang besucht haben, können Sie nach Einweisung durch den lokal zuständigen Revierförster gegen Entgelt Brennholz im Wald „selbst werben“. Das entsprechende Werkzeug sowie die Schutzausrüstung (Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhwerk mit Schnittschutzeinlage, Helmkombination mit Gesichts- und Gehörschutz, Arbeitshandschuhe) bringen Sie selbst mit.

Wenn Sie sich für bereits aufgestapeltes Holz am Waldweg interessieren, wenden Sie sich ebenso an den lokal zuständigen Forstbezirk.

Die Nachfrage nach Brennholz aus dem Staatswald ist regional differenziert höher als das zur Verfügung stehende Angebot. Rechtzeitiges Nachfragen beim örtlichen Förster wird demnach empfohlen.

Heiztipps

Der Heizwert des Holzes wird maßgeblich vom Wassergehalt beeinflusst. Hohe Holzfeuchtigkeit führt zu unvollständigem Abbrand und vermindert die Verbrennungstemperatur. Das kann die Bildung von hohen Kohlenmonoxid-Emissionen und Kohlenwasserstoffen zur Folge haben.

  • Heizen Sie deshalb ausschließlich mit lufttrockenem Holz (Holzfeuchte ca. 20%)
  • Holz soll vor dem Heizen zwei bis drei Jahre gelagert werden. Die Lagerung soll luftig und vor Feuchtigkeit geschützt erfolgen. Da Holz am besten an der frischen Luft trocknet, ist die Lagerung unter einem vorgezogenen Dachgenauso möglich wie in einem offenen Holzschuppen. In jedem fall soll Holz auf einer Unterlage gestapelt werden
  • Lagern Sie waldfrisches Holz nie im Keller oder direkt an der Hauswand
  • Spalten Sie Holz sofort nach dem Einschlag. Es spaltet sich dann einfacher und kann besser austrocknen. Günstig ist es, das Holz im Winter zu schlagen, da es dann schneller trocknet
  • Decken Sie das Holz niemals vollständig mit Plastikplanen ab, da die Luft sonst nicht zirkulieren kann.
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